SpheroTest erhält Finanzierung durch die Europäische Union

Nachdem die hohe Vorhersagekraft von SpheroTest wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, erhält die SpheroTec GmbH von der Europäsichen Union im Rahmen des Horizon 2020 Innovations- und Forschungsprograms eine finanzielle Förderung.

SpheroTest dokumentiert bei HER2 negativen Brustkrebspatientinnen hohe Aussagekraft

Das “Journal of Translational Medicine” schreibt in Ausgabe 14:112: „Testing chemotherapy efficacy in HER2 negative breast cancer using patient‑derived Spheroids“

HER2 negativen Brustkrebs Patientinnen stehen gemäss Leitlinie eine Vielzahl an möglichen medikamentösen Therapieoptionen zur Verfügung. Welche für die individuelle Patientin mit individueller Genetik, Therapiehistorie, Tumorbiologi etc. die richtige ist, konnte SpheroTest in einer klinischen Studie mit 120 Patientinnen mit hoher Zuverlässigkeit vorhersagen.

Das 3D-Mikrotumormodell: Validierte Entscheidungshilfe für die individuelle Therapieauswahl

Das Tumor Zentrum München schreibt in TZM News 2 / 2016 (18 Jg.)
“Prinzipiell können mit Ausnahme der Angiogenese-Inhibitoren alle Wirkstoff – klassen getestet werden. Die Auswahl der zu testenden Therapeutika trifft der Einsender.
Die Therapeutika lassen sich als Einzelsubstanzen und in Kombination
testen. Der Einfluss der Therapieoptionen auf die metabolische Aktivität der Sphä – roidzellen wird quantitativ gemessen, und es gilt: Je stärker die metabolische
Aktivität der Sphäroidzellen vermindert wurde, umso wirksamer ist der getestete
Wirkstoff.”

SpheroTest in der Immunonkologie

Das Magazin des Tumor Zentrums München “TZM News” schreibt in Ausgabe 2/2016 (18 Jg.): “(…) Aus Zellen des Tumors werden in Kultur Mikro-Replikate hergestellt, an denen sich die unterschiedlichen Therapieoptionen testen lassen. Binnen acht Tagen steht fest, welches konkrete Medikament beziehungsweise welcher Medikamentencocktail den individuellen Tumor am besten attackiert. (…) Prinzipiell können mit Ausnahme der Angiogenese-Inhibitoren alle Wirkstoff – klassen getestet werden. Die Auswahl der zu testenden Therapeutika trifft der Einsender. Die Therapeutika lassen sich als Einzelsubstanzen und in Kombination testen. Der Einfluss der Therapieoptionen auf die metabolische Aktivität der Sphäroidzellen wird quantitativ gemessen, und es gilt: Je stärker die metabolische Aktivität der Sphäroidzellen vermindert wurde, umso wirksamer ist der getestete Wirkstoff”

Im “Onkologie heute” Heft S1/2016, S.10ff wird im Schwerpunktthema Immunonkologie über den Nutzen von SpheroTest in der Immuntherapie berichtet: “… eine mögliche Strategie aus der wachsenden Vielzahl der Immuntherapeutika die für den individuellen Krebspatienten wirksamste(n) Substanz(en) in MonoundKombinationstherapie zu identifizieren, ist die präklinische Testung im 3D-Mikrotumormodell (Sphäroidmodell). 3D-Mikrotumorewerden direkt aus demTumorgewebe des individuellen Krebspatienten gezüchtet. Sie bilden nicht nur die charakteristischen Eigenschaften der Tumorzellen, sondern auch des patientenindividuellen Tumormikromilieus ab. Hierzu gehören beispielsweise die Tumordifferenzierung, die Proliferationsrate der Tumorzellen und die Wechselwirkung der Tumorzellen mit den tumorassoziierten Fibroblasten bzw. den tumorinfiltrierenden Leukozyten [9]. Gerade die patientenindividuelle Tumorbiologie hat neben der 3D-Struktur einen profunden Einfluss auf das Therapieansprechen. (…)”

Der SpheroTest im Laborjournal

12.12.2015
Konnten Sie bereits Erfolge in der Anwendung Ihres Tumormodells erzielen?

(…)
Frau PD Dr. Barbara Mayer im Interview: Unter Beteiligung von 13 Brustkrebszentren aus ganz Deutschland haben wir die SpheroNEO-Studie, eine prospektive, nicht-interventionelle Kohortenstudie mit insgesamt 78 Patienten mit invasivem Brustkrebs durchgeführt. Dazu haben wir aus Brustkrebsbiopsien Mikrotumore gezüchtet, indem wir sie zuerst mechanisch zerkleinert und enzymatisch behandelt haben. Die Tumore haben wir dann in vitro rekonstituiert, mit Antitumormedikamenten behandelt und das Zellüberleben analysiert. Dabei haben wir beobachtet, dass das Ausmaß des Zellüberlebens mit dem Erfolg der Tumorbeseitigung durch die Medikamente bei der tatsächlichen Behandlung der Patienten positiv korreliert. Mit unseremSphäroidmodell können wir also das Ansprechen auf Therapien vor der Durchführung einer medikamentösen Tumorbehandlung vorhersagen, und das spezifisch und mit hoher Sensitivität. Unser Test liefert innerhalb von neun Tagen Therapieempfehlungen für den behandelnden Arzt.

Stehen Sie in direktem Kontakt mit Patienten?

Mayer: Montags haben wir einen Telefondienst eingerichtet, da uns dann häufig Krebspatienten anrufen. Sie möchten Auskunft über unseren Test, auf den sie am Wochenende im Internet gestoßen sind. Leider wird das Austesten von Behandlungsoptionen in unserem Tumormodell bisher nur von einigen privaten Krankenkassen auf Antrag übernommen. Pro Patient belaufen sich die Kosten auf 2000 bis 3000 Euro, je nachdem, wie viele verschiedene Proben aus unterschiedlichen Tumorregionen und Behandlungsmöglichkeiten wir austesten sollen. Wichtig ist auch, ob wir nur die Wirkung von Chemotherapeutika testen oder auch Antikörper und niedermolekulare Inhibitoren. Wir stehen dabei immer in Kontakt mit dem behandelnden Arzt.(…)

Zum Artikel im Laborjournal…


"Eifelon" - der Informationskanal für die Eifel interviewt Frau PD Dr. Barbara Mayer

(…) Therapiemöglichkeiten gibt es viele: Bestrahlung, operative Entfernung, Chemotherapie, Einsatz von Antikörpern und so genannten niedermolekularen (ganz kleinen, leichten) Substanzen, den Biologicals. Doch welche Therapie ist für den einzelnen Krebspatienten die richtige? Der Arzt orientiert sich an Leitlinien. Das sind Handlungsempfehlungen, die in der Krebstherapie auf klinischen Studien beruhen. Das Problem dieser Studien: Ihr Ergebnis gibt gut darüber Auskunft, ob eine Therapie für eine Patientengruppe wirkt, jedoch nicht, wie sie für den einzelnen Patienten ausgeht. Konkret: Frauen mit Brustkrebs, die einen bestimmten Hormonrezeptor auf ihren Krebszellen tragen, sprechen in ihrer Gesamtheit gut auf eine bestimmte Hormontherapie an. Aber was ist mit der einzelnen Patientin, die zwar auch diesen Rezeptor trägt, aber vielleicht schon einmal eine andere Krebserkrankung durchlebt hat oder deren jetziger Krebs ganz individuelle Besonderheiten besitzt?
(…)Diese Mikrotumorkugeln entstehen, nachdem der Arzt eine Krebsgewebeprobe vom Patienten entnommen, lebend an Spherotec gesendet, der Wissenschaftler die Probe aufgearbeitet und gut durchmischt auf viele kleine Platten verteilt hat. Jetzt können die Mikrotumorkugeln mit den unterschiedlichsten Krebsmedikamenten behandelt werden. Nach neun Tagen steht das Ergebnis fest, welche Behandlung der jeweilige Mikrotumor überlebt hat und welche nicht.
Zum Eifelon Artikel…

Die TZ stell SpheroTest vor

Neben Operation oder Bestrahlung gibt es verschiedene Medikamente um Brustkrebs zu behandeln. Nun testen Forscher zuerst in einer Petrischale, welche Chemotherapie gegen den Tumor tatsächlich wirkt.

Brustkrebs ist heute die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Bei der Behandlung von bösartigen Tumoren wird jede Therapie auf die Krebspatientinnen individuell zugeschnitten. Doch es gibt allein für Brustkrebs neun Medikamente. Wie wirksam das Mittel der Wahl beispielsweise bei einer Chemotherapie die Tumorzellen bekämpft, zeigt sich in der Regel erst bei der Anwendung. Hilft das erste Medikament in der Praxis nicht, wird das nächste ausprobiert.


Münchner Wissenschaftlerinnen haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das schon vor der Therapie überprüft, ob das Medikament auf den Krebs einer Patientin wirkt. In einer Petrischale züchten die Forscher aus Tumorgewebe der Patientinnen einen sogenannten Mikrotumor. An diesem Mikrotumor testen die Forscher dann welche verfügbaren Medikamente den bösartigen Krebs am besten bekämpfen oder ob er überhaupt auf den Wirkstoff anspricht. Innerhalb von acht Tagen liegt das Ergebnis vor.


Erst testen, dann therapieren


Für Privat-Dozentin Dr. Barbara Mayer von der Chirurgischen Klinik in Großhadern und ihr Team hat der Einsatz dieser Technologie große Vorteile: Schon vor Beginn einer Tumorbehandlung ermittelt der Test die wirksamste Therapie für jeden Krebspatienten.

„Wir haben erstmals in einer prädiktiven multizentrischen Studie bewiesen, dass unsere Methode funktioniert“, sagt Privat-Dozentin Dr. Barbara Mayer von der Chirurgischen Klinik in Großhadern. Bei der im Fachmagazin BMC Cancer veröffentlichten Studie wurde bei 218 Brustkrebspatientinnen eine Therapieanalyse durchgeführt. Unabhängig davon hat ein Arzt seine individuelle Entscheidung für ein geeignetes Medikament getroffen. Erst im Nachhinein fand ein Vergleich der Ergebnisse statt.

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Verfahren revolutioniert Brustkrebstherapie

SpheroTest wird in der Ärztezeitung vorgestellt

3D-Modell sagt Effekt der Krebstherapie vorher

An individuellen 3D-Modellen lässt sich offenbar gut vorhersagen, ob Frauen mit Brustkrebs auf eine neoadjuvante Therapie ansprechen werden. Das lassen die vorläufigen Ergebnisse der deutschen Studie SpheroNEO vermuten.


Von Peter Leiner


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Pressenachricht des Comprehensive Cancer Centers München zum Abschluss der SpheroNEO Studie

PRESSEMITTEILUNG

Krebsbehandlung in der Petrischale

Der SpheroTest® ermittelt die wirksamste Therapie individuell für jeden Krebspatienten

Für die Behandlung des Mammakarzinoms stehen inzwischen eine ganze Reihe unterschiedlicher Medikamente zur Verfügung: diverse Chemotherapeutika, Antikörper und zielgerichtete Medikamente. Sicher zu prognostizieren, welche Medikamente konkret bei jeder individuellen Patientin zum besten Ergebnis – die komplette Remission des Tumors – durch die neoadjuvante Therapie führen, ist bislang unmöglich. Doch Wissenschaftler des Klinikums der Universität München haben ein neues Verfahren entwickelt und dessen Zuverlässigkeit bestätigen können. Damit können sie jetzt vor Beginn der Behandlung verlässlich abschätzen, welche Mono- oder Kombinationstherapie den optimalen Effekt sichert. „Wir haben erstmals in einer prädiktiven multizentrischen Studie bewiesen, dass unsere Methode funktioniert“, sagt Privat-Dozentin Dr. Barbara Mayer von der Chirurgischen Klinik in Großhadern, die von „einem großen Schritt in Richtung individualisierte Tumortherapie“ spricht.

Schon seit 2006 arbeitet Mayer zusammen mit ihrer Kollegin Privat-Dozentin Dr. Ilona Funke daran, vorhandene Therapieoptionen gezielt einzusetzen, um so den Behandlungserfolg bei der individuellen Patientin zu verbessern. Ihre Strategie: eine Technologie-Plattform zu entwickeln, mit der aus dem individuellem Tumorgewebe sogenannte Mikrotumore hergestellt und in der Kulturschale gezüchtet werden, die dem Originaltumor jedes einzelnen Patienten gleichen. Anhand der Mikro-Replikate, so die Vorstellung, lassen sich dann alle in den jeweiligen Leitlinien enthaltenen Therapieoptionen testen. So sollen die Patienten dann die für ihren individuellen Tumor vielversprechendste Behandlung bekommen.

Aus der Idee erwuchs in mehreren Jahren Arbeit die „Sphäroid-Mikrotumor-Technologie“. Wie sie en detail funktioniert, darf Mayer wegen des Patentschutzes nicht verraten. Grundsätzlich aber werden zunächst die Zellen des entnommen Tumorgewebes eines Patienten isoliert, und zwar alle Zellen samt Fibroblasten, Lymphozyten und anderer Zelltypen. In die Näpfchen einer Mikrotiterplatte injiziert, wachsen die verschiedenen Zellarten zu einem miniaturisierten, dreidimensionalen Abbild des individuellen Originaltumors heran – „ohne Veränderungen, mit sehr ähnlichen biologischen Eigenschaften“, wie Dr. Mayer erklärt. Binnen acht Tagen identifizieren die Forscherinnen dann, welches konkrete Medikament bzw. welcher Medikamentencocktail den Tumor am besten attackiert. Oder ob er überhaupt auf die Substanzen anspricht.

Ob das Sphäroid-Mikrotumor-Modell wirklich valide Aussagen für die Klinik ermöglicht, wurde nun in einer prospektiven, nicht-interventionellen Kohortenstudie mit 202 Mammakarzinom-Patienten aus 16 deutschen Brustzentren überprüft. Entsprechend dem Studiendesign bekam das SpheroTec-Zentrallabor zeitgleich mit der Pathologie der jeweiligen Kliniken Stanzbiopsien des individuellen Tumormaterials. Die Ärzte gaben nach Analyse des Gewebes durch die Pathologie und basierend auf den Leitlinien der Mammakarzinom-Behandlung eine Empfehlung für die neoadjuvante Therapie ab, die auch umgesetzt wurde.

Gleichzeitig nutzte das Team um Dr. Mayer die Sphäroid-Technologie, um seinerseits verschiedene leitliniengerechte Mono- und Kombinationstherapien für jede einzelne Patientin zu testen. Dieses Testergebnis wurde unter Verschluss gehalten. Aufgrund diverser Ausschlusskriterien gingen in die finale Auswertung die Daten von 78 Patientinnen ein. Acht bis zehn Monate nach Ende der jeweiligen Behandlung wurde das klinisch erzielte Behandlungsergebnis mit dem Testergebnis im Sphäroid-Modell verglichen.

Ergebnis: „Der prädiktive Wert des Verfahrens ist hoch, freut sich Mayer.“ Mit einer Ausnahme identifizierte der SpheroTest® bei allen Patientinnen eine wirksame Therapie – und die Patientinnen zeigen klinisch eine komplette Remission des Tumors (Halfter et al., BMC Cancer, accepted for publication). Ein weiterer Vorteil der neuen Methode: Das Ergebnis steht spätestens acht Tage nach Entnahme der Gewebeprobe fest und kann damit rechtzeitig in die Therapieempfehlung einfließen, die das Tumorboard des jeweiligen klinischen Zentrums für die jeweilige Patientin ausspricht.

Grundsätzlich lässt sich der SpheroTest®, so Mayer, „für alle soliden Tumoren nutzen, unabhängig davon, ob es sich um einen Primärtumor oder ein Rezidiv handelt.“ Entsprechend laufen derzeit weitere multizentrische Prädiktionsstudien unter Federführung verschiedener Zentren im Klinikum der Universität München beim Ovarialkarzinom, beim Magenkarzinom und beim kolorektalen Karzinom. Insgesamt wurden bereits über 700 Tumorproben zu Sphäroiden aufgearbeitet und getestet.

Die langjährigen Forschungsarbeiten des Teams um Barbara Mayer und Ilona Funke konnten durch verschiedene Förderprogramme unterstützt werden. Erste Validierungsarbeiten in einer früheren klinischen Studie waren beispielsweise Bestandteil des „Münchner Spitzenclusterprogramms zur Personalisierten Medizin“.

Publikation: http://www.biomedcentral.com/1471-2407/15/519

SpheroTest wird in der Fachzeitschrift "Transkript" vorgestellt

Transkript: “13.05.2015 – Deutscher Unternehmerpreis, Science4Life Venture Cup, IDEE-Förderpreis und der Preis des Münchener Businessplanwettbewerbs – in der Gründungsphase wurde die Spherotec GmbH mit Würdigungen überhäuft: „Es hatte mit Krebs zu tun und es steckten zwei Unternehmerinnen dahinter“, versucht sich Barbara Mayer an einer Erklärung.

Mayer und Mitgründerin Ilona Funke malten 2006 “viele Luftschlösser in den Himmel”. Ihre Erfindung versprach, sowohl die Behandlung von Krebspatienten als auch die Entwicklung von neuen Wirkstoffen zu verbessern. “Zuvor wurde die Wirksamkeit von therapeutischen Substanzen vor allem an 2D-Zellkulturen überprüft”, erläutert Mayer. Mit Spherotecs Technologie konnten nun aber dreidimensionale Zellkügelchen, sogenannte Sphäroide, gezüchtet werden. Das versprach Testergebnisse, die deutlich näher an der klinischen Realität waren.

Krebsjoker hin, Frauenbonus her: “Alle Preisgelder zusammengenommen konnten wir damit immerhin zwei Jahre lang eine technische Angestellte bezahlen”, erinnert sich Mayer. Auch dürfte der Wirbel den Weg zur ersten Finanzierungsrunde geebnet haben, die 2007 vom High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital getragen wurde. Damals wurde den zwei Frauen auch ihr augenzwinkernd als “Quotenmann” bezeichneter Finanzchef Stephan Wehselau zur Seite gestellt. Mayers Kommentar: “Eine Biologin und eine Medizinerin allein an der Spitze einer Portfoliofirma – das war den Investoren offenbar nicht ganz geheuer.” Heute arbeiten bei Spherotec 11 Angestellte. 2015 werden es wohl mehr werden, denn Mayer will nach einer erfolgreichen ersten klinischen Studie nun mit einer aufwendigen Interventionsstudie zeigen: Wird bei Brustkrebspatienten das am besten geeignete Chemotherapeutikum mit Spherotecs Test ermittelt, bedeutet das einen Vorteil für die Patienten. Eine solche Studie ist Bedingung, damit der Test von den gesetzlichen Kassen erstattet wird. “Hier treibt uns der Leidensdruck der Patienten an”, beschreibt Mayer die Lage. “An einem typischen Montagmorgen läutet bei uns 50 Mal das Telefon. Verzweifelte Krebspatienten, deren Freunde oder Bekannte fragen uns nach dem Test – darunter auch die 28-jährige zweifache Mutter mit einer sehr aggressiven Form von Brustkrebs. …”
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SpheroNEO Studienergebnisse in BMC Cancer veröffentlicht

Die beeindruckenden Ergebnisse des SpheroTests bei neoadjuvant behandeltem Brustkrebs werden im renommierten BMC Cancer Journal veröffentlicht. Die Vorhersagekraft das wirksame Medikament zu identifizieren lag bei 95%. Die Chance auf Tumorfreiheit nach einer neoadjuvanten Brustkrebstherapie verdoppelte sich auf über 50%, wenn das von SpheroTet applizierte Medikament so, konsequent verabreicht wurde


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SpheroTec auf Fortbildungsveranstaltung des Comprehensive Cancer Centers München

München 11.2.15: Frau PD Dr. Mayer berichtet auf der von dem renomierten Onkologen Prof. Heinemann organisierten Symposium über “Chemosensitivitätstestung von Tumoren: Möglichkeiten und Grenzen”. Dabei wurden auch die Vorteile einer Testung an Mikrotumoren mit den Aussagen von Biomarkern verglichen.

"Die Welt" berichtet über Spherotec

“Jemand, der über die neusten Krebsmedikamente Bescheid wissen muss, ist Barbara Mayer. Sie will für Krebspatienten die richtige Therapie finden – noch bevor die Medikamente an den Kranken getestet werden. “In der Klinik sind die Patienten häufig Versuchskaninchen. Man probiert aus, welches Medikament bei ihnen anschlägt”, erzählt Mayer. Alleine bei Eierstockkrebs gäbe es 40 Therapieoptionen. In ihrem Labor züchtet sie den Tumor des Patienten nach und testet daran, welches Mittel anschlägt. Acht Tage dauert es, dann weiß sie, welche Therapie am erfolgsversprechendsten ist. Mayer ist mit ihrer Forschung schon weit gekommen: Private Krankenversicherungen übernehmen die bis zu 3000 Euro teuren Tests bereits….”
< a href=“http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_muenchen/article134404620/Das-deutsche-Cambridge.htm“l>zum Artikel

Spherotec in der SZ: "Forschen im Olymp"

25.10.2014 Die Süddeutsche Zeitung schreibt über Spherotec: “Mehr als 450000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Zwar gilt die Regel, dass die Heilungschance umso größer ist, je früher die Erkrankung erkannt wird, dennoch ist das Risiko, vom Krebs besiegt zu werden, immer noch hoch. Die erste Stufe der Behandlung besteht in aller Regel in der Chemotherapie, einem zwar wirksamen, aber für den Patienten auch belastenden Verfahren. Bei etwa 50 Prozent aller Patienten erweist sich die “Chemo”, wie sie kurz genannt wird, noch dazu nach kurzer Zeit als wirkungslos. Dann folgt die Suche nach dem richtigen Medikament. Davon gibt es zwar für jede Krebsart genügend, doch …” … mehr auf www.SZ.de

SpheroTec in der "Welt"

17.11.2014 Die Welt schreibt über das Innovationszentrum und Spherotec: “In ihrem Labor züchtet sie den Tumor des Patienten nach und testet daran, welches Mittel anschlägt. Acht Tage dauert es, dann weiß sie, welche Therapie am erfolgsversprechendsten ist. Mayer ist mit ihrer Forschung schon weit gekommen”

zum Artikel in der Welt

Treffen Sie uns auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium

Dezember 2014, San Antonio. Auf diesem Kongress treffen sich die weltweit führenden Brustkrebs Forscher, um die neuesten Ergebnisse und Erkenntnisse zu diskutieren. Auch Spherotec wird wieder vor Ort sein und die mit SpheroTest erreichten Ergebnisse vorstellen.


Ein Beitrag ist z.B.:
P3-06-13 Prospective cohort study using the breast cancer spheroid model as a predictor for response to neoadjuvant therapy – The SpheroNEO study
Halfter KML, Ditsch N, Kolberg H-C, Fischer H, Hauzenberger T, Edler von Koch F, Bauerfeind I, von Minckwitz G, Funke I, Crispin A, Mayer B. Department of Surgery, University Hospital of the LMU Munich, Munich, Germany; Department of Gynecology, University Hospital of the LMU Munich, Munich, Germany; Marienhospital Bottrop, Bottrop, Germany; Klinikum St. Marien Amberg, Amberg, Germany; Klinikum Dritter Orden, Department of Obstetrics and Gynecology, Munich, Germany; Klinikum Landshut, Landshut, Germany; GBG Forschungs GmbH, Neu-Isenburg and University Women's Hospital Frankfurt, Frankfurt, Germany; SpheroTec GmbH, Martinsried, Germany; Institute for Medical Informatics, Biometry and Epidemiology LMU, Munich, Germany

zum Kongressprogramm



Spherotec ist Teil der High-Tech Strategie für Deutschland

Berlin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt Spherotec als “Technical Showcase des Münchner Spitzenclusters „m4 – Personalisierte Medizin und zielgerichtete Therapien“ vor.

zum Artikel des Ministeriums


SpheroTest auf dem DGGG 2014


DGGG 2014
München, 8.-11.10.2014
Wir freuen uns auf ein Treffen auf unserem Ausstellungsstand auf der
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe



DocCheck News: Sind Leitlinien nur Leidlinien?

6.5.2014 “Trotz aktueller Leitlinien versagen immer wieder bewährte Therapiestrategien. Aus der Einsicht „jeder Tumor ist anders“ stammen neue Ansätze, die Wirkung von Zytostatika zu modellieren und Chancen gegen Risiken abzuwägen.” so DocCheck News, die größte Community für medizinische Fachberufe in Europa. Dabei werde die Vorteile mit SpheroTest eine individuelle Therapie zu erhalten detailliert dargestellt.

Zum DocCheck News Artikel

SpheroTest wird auf der "Diplompatientin" Tagung von Mamazone vorgestellt

PD Dr. Ilona Funke stellt den SpheroTest auf der Jahresveranstaltung der Brustkrebsselbsthilfeorganisation Mamazone vor. Hier können Sie sich das Video davon ansehen:




Handelsblatt: "Wo die Chancen am höchsten – und am niedrigsten sind"

Treffen Sie uns auf der Analytica

Seit vier Jahrzehnten ist die analytica die internationale Leitmesse für modernste Labortechnik und zukunftweisende Biotechnologie. Keine andere Messe weltweit deckt das Themenspektrum der Labors in Industrie und Wissenschaft in solch einer Breite und Tiefe und in einer solchen Größenordnung ab. “Martinsried, 01. April 2014 – Heute erkranken in Deutschland jährlich über 450.000 Menschen an Krebs. In der Regel gibt es für jede Tumorart mehrere verschiedene Therapieoptionen: zum Beispiel neun Medikamente für Brustkrebs und allein 12 für Eierstockkrebs. In der Praxis scheitert die erste Chemotherapie bei über der Hälfte der Krebspatienten. Danach wird das nächste Medikament ausprobiert. Die im Innovations- und Gründerzentrum IZB in Martinsried ansässige Firma SpheroTec hat ein Krebs-Diagnostikverfahren entwickelt, um das individuell geeignete Medikament für einen Tumor-Patienten zu identifizieren.

„Unser Ziel ist es, durch die Wahl der optimalen Therapie eine höhere Ansprechrate, die Reduzierung der Nebenwirkungen und damit eine längere Lebenszeit und eine verbesserte Lebensqualität des Krebspatienten zu erzielen. Zudem würden die Kosten im Gesundheitswesen reduziert“, erläutert die Unternehmensgründerin, Dr. Barbara Mayer. Fast alle privaten Krankenkassen erstatten diese Analyse. Die Aufnahme in den Erstattungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ist in der Vorbereitung. Als ersten Schritt hierfür hat SpheroTec eine Brustkrebsstudie mit 14 Brustkrebszentren in Deutschland abgeschlossen.“Link

IZB News

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